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Stop!

Ein türkisches Kinderspiel für draußen.

Ziel

  • Kennlernspiel, Reaktionsspiel
  • Förderung von Teambuilding, Koordination, Aufmerksamkeit, Konzentration

Ablauf

  • Ein Kind erhält den Ball, wirft ihn in die Luft und ruft dabei laut den Namen eines Mitspielenden.
  • Fängt das aufgerufene Kind den Ball, wirft es wiederum den Ball in die Luft und ruft dabei laut den Namen eines anderen Kindes.
  • Kann das aufgerufene Kind den Ball nicht fangen bzw. fällt der Ball zu Boden, wird dieses Kind zum “Fänger” - die anderen müssen so schnell wie möglich vor ihm davon rennen.
  • Der Fänger hebt den Ball vom Boden und ruft in diesem Moment laut "Istop!” (“Stop!"). Die anderen “frieren ein” bzw. dürfen sich nicht mehr bewegen.
  • Der Fänger versucht eines der eingefrorenen Kinder mit dem Ball zu treffen. 
  • Wird ein Kind getroffen, scheidet es aus dem Spiel aus. Der Fänger ruft dann einen anderen Namen aus der Gruppe: Dieses wird jetzt zum Fänger. 
  • Trifft er keinen, dann scheidet er selber aus. 
  • Das Spiel geht solange weiter, bis nur noch ein Kind übrig bleibt. 

Erweiterung

  • Ob Fußball, Tennis oder Goalball: Auch blinde und sehbehinderte Menschen mögen Ballspiele! (Hier gibt's Bälle für Blinde)
  • Probiert es doch mal aus: Klingel- bzw. Geräuscheball besorgen oder basteln, Augen verbinden und Ball zuwerfen. Könnt ihr ihn fangen?

Inklusiv gedacht

  • Das Spiel ist sehr niedrigschwellig, die Regeln können auch auch nonverbal vermittelt werden. 
  • Sind gehörlose Kinder dabei: Auf ein visuelles Stop-Zeichen einigen. Herausforderung: Alle müssen beim Weglaufen zusätzlich auf den Fänger achten! Wird das gehörlose Kind “aufgerufen”, muss dies ebenfalls über Gesten vermittelt werden (z. B. Anschauen, Zeigen). 

Foto: Adobe Stock